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Sprachschule In Barcelona –  Mehr Als Nur Schule Und Eine Sprache

“Wer die Welt nicht bereist, der hat nur eine Seite des Buches gelesen.“
Hände hoch, wenn ihr bisher auch nur Faust 1, den Lektüreschlüssel und sonst nichts gelesen habt! Nach dem Abi nicht direkt zu den Beuteltieren? Mit meiner Reise boykottierte ich die generative Völkerwanderung des 21. Jahrhunderts nach Australien unter Führung der großen Lisa und stieg einfach in das Ryanairflugzeug direkt nach Malle. Späßchen beiseite, Freunde der Natur, für mich ging es nach dem Abi nach Spanien – Festland. Ich habe die Sprache schon immer wahnsinnig toll gefunden und wollte so gerne mehr über das Land erfahren, als in dem Lloret de Mar-Urlaub 2015.
Um dem elterlichen Anspruch gerecht zu werden, ein Zertifikat mit einer tabellarischen Leistungsübersicht mit nach Hause zu bringen, machte ich mich ans Googlen und habe einen richtigen Glückstreffer gelandet: mit dem Schulspanisch im Gepäck ging`s dann also für mich mit der Sprachschule Expanish nach Barcelona

Unter Andalusiern und Katalanen

Ich hatte mich extra dafür entschieden, diese drei Monate in der Sprachschule alleine zu erleben, ohne eine Busenfreundin an der Hand zu halten – ich wollte in diesen Monaten so wenig Deutsch und so viel Spanisch wie möglich reden! Expanish bot mehrere Möglichkeiten an, wie man in Barcelona leben könne: in einer privaten Wohung, einer Gastfamilie oder einer WG. Für mich war direkt klar: ich würde die nächsten Monate in einer Studenten-WG wohnen! Daumen drückend, dass sich nicht doch ein anderer Deutscher mit in die WG gemogelt hat, kam ich endlich in der WG an. Das Glück war mit mir: meine Mitbewohner waren drei andalusische Mädels und eine Katalanin. Ich wurde unglaublich lieb von ihnen empfangen, sie hatten sogar ein Willkommensschild für mich gemacht! Zum Glück konnten sie auch englisch reden, sodass die Sprachbarriere anfangs nicht zu riesig war.
Am nächsten Morgen zeigten sie mir direkt die ganze Stadt. Es gab sogar eine Free Walking-Tour durch Barcelona! Mittags gingen wir in eine Tapas Bar und tranken Bier, wobei mein Spanisch plötzlich immer flüssiger wurde haha.
Bevor ich euch aber meine Insider-Tipps über das Nachtleben und die besten Orte für Bierschnäppchen verrate, möchte ich zuerst über meine Erfahrungen mit Expanish berichten.

Spanischkurse mal anders

Ohne Ausnahme: alle Leute, die ich durch Expanish kennengelernt habe, waren liebenswürdige, engagierte, offene Menschen. Die Lehrer hatten nicht das typischen „Frau Müller Riebensehl“-Flair an sich (Peace an alle anderen Bibi Blocksberg Fans!), sondern waren total enspannt, locker und bemüht, dass alle hinterher kommen und sogar (das war der auffälligste Unterschied zu meiner ehemaligen Schule) Spaß dabei hatten! Das schöne Gefühl beim Lernen war hier, dass man wusste, das Gelernte direkt anwenden zu können, wenn man nachmittags das Gebäude verließ. Außerdem unternahmen wir neben dem Unterricht auch noch richtige Cultural Events zusammen, wie in Kochkursen gemeinsam typische spanische Gerichte ausprobieren (danach wurden wir alle zu Paella-Junkies) und zusammen die Stadt erkunden. Hierbei sah man nicht nur die typischen Touristenattraktionen, sondern bekam durch die vor Ort lebenden Expanish – Leuten direkt das Insiderwissen dazu. In den Flamencokursen wurde uns dann allen klar, dass wir keine Profis werden würden, aber abgesehen davon waren sie super lustig und wir alle hatten viel Spaß. Aber auch wenn kulturelle Erlebnisse schön und gut sind, hatte ich das Gefühl, dass die Meisten sich am stärksten über den Pub-Crawl freuten, den wir – auch von Expanish organisiert – zusammen gemacht haben haha.

Katalonische Kultur direkt vor der Nase

Durch meine vier tollen Mädels aus der WG wurde ich noch mehr in die – nicht nur spanische -sondern auch katalanische Kultur eingebunden. Marie, die Katalanerin verzauberte uns abends ab und zu mit ihrer Crema Catalana, die absolut zum Reinlegen war! Außerdem zeigte sie uns den typischen Tanz aus Katalonien, der, was viele nicht wissen, Sardanas ist und nicht Flamenco. Dieser kommt nämlich eigentlich aus Andalusien! Marie erklärte mir außerdem ausführlich, wie das starke Nationalgefühl in Katalonien durch verschiedenste Einflüsse entstanden ist. Das war mal so ganz anders, als es von der Lehrerin erklärt zu bekommen. Sie zeigte mir Bilder von den Aufständen und beschrieb alles aus ihrer persönlichen, emotionalen Perspektive, sodass ich das Thema nun viel, viel besser verstehe.

Für Barcelona generell habe ich natürlich auch noch ein paar Tipps: Wen die kulturelle Seite besonders reizt, der sollte unbedingt neben dem Pub -, noch einen Museums-Crawl machen. Die Museen sind meistens sonntagsnachmittags und manchmal auch samstags gratis! Das Labyrinth D`horta ist einfach nur unglaublich und hat sogar fast meine Kindergeburtstage im Maislabyrinth getoppt haha! Der Freizeitpark Tibidabo war auch klasse. Die Leute hier bezeichnen ihn auch als „golazo“ (Traumtor) nach Barcelona, da er auf einem der beiden Hausberge liegt und man von dort aus eine wahnsinnige Aussicht auf die darunterliegende Stadt hat.
Meine Lieblingsbar war die Cat Bar, wo selbstgemachtes Bier verkauft wird und es ein tolles Angebot vegetarischer und veganer Burger gibt. Die beste Straße um einen trinken zu gehen ist die Joaquin Costa. Für die Schnäppchenjäger unter euch: Im Manchester`s gibts Happy Hour-Angebote mit super günstigem Bier. Meine Lieblingsplätze waren der Plaza del Sol und der Plaza del Virreina: dort kam man gar nicht drumherum neue Menschen kennenzulernen!

Also wenn du auch darüber nachdenken solltest, nach Spanien (nicht zum Ballermann) zu reisen, ist Expanish eine super Möglichkeit, um gleichzeitig Spanisch zu lernen und Spanien dabei direkt zu erleben. Ohne Powerpoint-Präsentationen und ohne Hausaufgaben haha. Man lernt durch Expanish nicht nur Spanien, sondern auch viele offene Menschen kennen, mit denen man gemeinsam die Kunst des Flamencos, des Sardanas und des entspannten Spanischlernes entdecken kann!

Abrazos –
Mona