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Fünf Survival-Tipps für deinen Sprachaufenthalt

Woher findest du bloß den Mut dazu? Keine Angst, dich am neuen Ort nicht wohl zu fühlen? Was, wenn du keine neuen Freunde findest? Wie oft meldest du dich Zu Hause?

Marc
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Fünf Survival-Tipps für deinen Sprachaufenthalt

So oder so ähnlich lauten die Fragen, die einem gestellt werden, wenn man für längere Zeit ins Ausland zieht. Und seien wir ehrlich: Dieselben Fragen stellen wir uns selber auch. Diese Zeilen schreibe ich passenderweise, während ich auf dem Weg nach Madrid bin, wo ich die nächsten zwei Monate wohnen und zur Schule gehen werde. Davor habe ich schon Sprachaufenthalte in Valencia, Paris und Buenos Aires absolviert und längere Zeit in Wien und London gelebt. Die schlechte Nachricht: Jeder muss am Anfang ins kalte Wasser springen. Die gute: Je öfter man es tut, desto einfacher wird es.  

Wenn du den Schritt gewagt und einen Auslandaufenthalt gebucht hast, ist das Schwierigste eigentlich schon geschafft. Es gibt aber durchaus ein paar Survival-Tipps, die dir den Einstieg vor Ort erleichtern. Hier meine Top 5:

Eine gute Vorbereitung ist alles: Das Eintauchen in dein neues Leben fällt dir leichter, wenn du weißt, worauf du dich einlässt. Was musst du Einpacken? Was kannst du vor Ort kaufen? Wo liegt deine Schule? Wo deine Unterkunft? Welche Ausgehmöglichkeiten gibt es in der Nähe? Welche Freizeitangebote gibt es in deiner Schule (manche muss man bereits vorab buchen)? Mach dir eine Liste mit Dingen, die du sehen möchtest – und lasse trotzdem noch etwas Freiraum für Spontaneität. Denn du wirst Leute kennenlernen und du wirst etwas mit ihnen unternehmen wollen. Auch zu Hause müssen für die Zeit deiner Abwesenheit einige Dinge geregelt werden. Musst du dich für Prüfungen abmelden, dein Zimmer untervermieten? Erledige nicht alles auf den letzten Drücker, so bleibt mehr Zeit für Vorfreude!

Die erten Tage in der Schule: Niemand ist gerne der oder die Neue. Besonders wenn du in einer Klasse landest, wo sich die meisten schon kennen, kann das Ankommen schwierig werden. Wechsle deinen Sitzplatz bei jeder Gelegenheit und verwickle deinen Tischnachbar am Anfang oder Ende der Pause in ein Gespräch. Ansonsten bieten außerschulische Aktivitäten (zum Beispiel Sprach-Tandems) eine super Möglichkeit, um Leute aus anderen Klassen oder sogar Einheimische kennenzulernen.

Mach den Mund auf: Es kann sein, dass du dich trotz Einstufungstest in dem dir zugeteilten Sprachniveau nicht wohl fühlst, du mit dem Stil einer Lehrperson nicht zurecht kommst oder dich in deiner Gastfamilie nicht wohlfühlst. Suche das Gespräch mit der Schulleitung! Du möchtest das meiste aus deinem Sprachaufenthalt machen und dich nicht im nachhinein darüber ärgern, dass du nichts unternommen hast.

Lass dich auf die neue Sprache ein, aber mach dir nicht das Leben zur Hölle: Wahrscheinlich wohnst du während deinem Sprachaufenthalt in einer Familie oder in einer WG mit anderen Schülern. So oder so wird es ganz viel Möglichkeit für Gespräche geben: Im Supermarkt, in der Küche, auf der Straße. Nutze diese! Fange mit zwei Alltagssituationen pro Tag an, in denen du deine neu gewonnenen Sprachkenntnisse anwendest und steigere diese Zahl allmählich: In der zweiten Woche drei pro Tag, in der dritten Woche vier und so weiter. Irgendwann denkst du gar nicht mehr darüber nach und tust es einfach. Wenn du dich in der Schule auf dem Gang mit jemandem in deiner Muttersprache unterhältst ist das aber auch ok. Wir brauchen alle mal eine Pause.

Nur kein Stress: Du bist schon drei Tage in der Stadt und hast immer noch Heimweh? Tranquilo! So schnell geht das nicht. Wenn du etwas Zeit brauchst, um dich einzugewöhnen und mit Freunden und Familie zu Hause engen Kontakt benötigst, dann verbiege dich nicht. Aber suche dir bewusst Gelegenheiten, bei denen du die Stadt besser kennen lernst. Gestalte bewusst einen neuen Alltag: Suche dir ein Yoga-Studio, nimm an einem Kochkurs teil, setz dich mit deinen Hausaufgaben in ein Café, geh joggen oder besuche ein Konzert. Langweilig wird es dir so bestimmt nicht. Und das Tollste daran: Du kannst das ungewohnte Umfeld nutzen, um Dinge ausprobieren und dich selbst neu zu erfinden.

 

So, ich gehe jetzt in die Bar, wo mein neuer Mitbewohner arbeitet. Hasta Luego!

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Marc
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erzählte. Sogleich imitierten sie den mit Zischlauten gespickten Singsang, für den die Einwohner von Buenos Aires bekannt sind. Die übertreiben doch, dachte ich. Wird wohl nicht soooo anders sein, hoffte ich. Wie falsch ich doch lag!

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